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Website-Relaunch: Wann er sich lohnt und wann nicht

Wann sich ein Website-Relaunch für einen Handwerksbetrieb rechnet, wann eine Überarbeitung reicht und welcher Fehler beim Umzug die meisten Rankings kostet.

Nikola ·

Wann lohnt sich ein Website-Relaunch?

Ein Website-Relaunch lohnt sich, wenn die Seite auf dem Handy nicht bedienbar ist, kein SSL-Zertifikat hat, langsam lädt oder seit Jahren keine Anfragen bringt. Sind es nur einzelne Punkte, reicht meist eine Überarbeitung. Ein kompletter Relaunch ist nötig, wenn Technik, Struktur und Inhalte gleichzeitig veraltet sind. Der teuerste Fehler dabei sind fehlende Weiterleitungen der alten Adressen.

Damit ist die Kernfrage beantwortet. Der Rest dieses Beitrags beantwortet die schwierigere: Wie unterscheiden Sie einen Relaunch, der Geld einbringt, von einem, der nur anders aussieht als vorher?

Vorweg eine Zahl, die den Rahmen setzt. Laut Statistischem Bundesamt nutzen 97 % der Personen in Deutschland das Internet, gut 3 % der 16- bis 74-Jährigen sind offline. Praktisch jeder Ihrer künftigen Kunden schaut sich Ihren Betrieb vorher im Netz an. Was er dort sieht, entscheidet über den Anruf — nicht darüber, ob Ihre Website „modern“ wirkt.

Woran erkennen Sie, dass Ihre Website fällig ist?

Es gibt sechs Anzeichen, die sich ohne Fachwissen prüfen lassen. Nehmen Sie Ihr eigenes Handy und gehen Sie die Punkte durch.

Die Seite ist auf dem Handy nicht bedienbar. Sie müssen zoomen, um Text zu lesen. Buttons sitzen so eng beieinander, dass der Finger daneben trifft. Die Telefonnummer steht als Text da und lässt sich nicht antippen. Das ist der schwerwiegendste Punkt der Liste, weil der größte Teil Ihrer Besucher genau so auf die Seite kommt: mit dem Telefon, abends auf dem Sofa oder morgens auf der Baustelle.

Es fehlt das Schloss-Symbol. Wenn in der Adresszeile kein Schloss steht und die Adresse noch mit dem unverschlüsselten Kürzel beginnt, warnen die Browser inzwischen sichtbar vor der Seite. Ein Interessent, der eine Warnmeldung sieht, ruft nicht an. Ein SSL-Zertifikat ist bei jedem seriösen Hoster kostenlos enthalten — das ist übrigens ein Punkt, der oft ohne Relaunch in einer Stunde erledigt ist.

Die Seite lädt langsam. Faustregel aus der Praxis: Wenn Sie beim Aufrufen mit mobilen Daten Zeit haben, das Handy kurz wegzulegen, ist die Seite zu langsam. Ursache sind fast immer riesige, unkomprimierte Fotos und ein System, das zu viel Ballast mitschleppt.

Es kommen keine Anfragen über die Website. Nicht wenige — keine. Das ist selten ein Designproblem. Meist wird die Seite entweder nicht gefunden, oder sie sagt nicht, was der Betrieb macht und wo er arbeitet. Beides lässt sich prüfen, bevor Geld fließt.

Die Inhalte stimmen nicht mehr. Leistungen, die Sie nicht mehr anbieten. Mitarbeiter, die längst woanders arbeiten. Eine Referenz von 2016 als jüngstes Projekt. Das kostet Vertrauen, und zwar bei genau den Interessenten, die sonst angerufen hätten.

Das System wird nicht mehr gepflegt. Eine Website auf einer veralteten Version ihres Systems ist wie eine Leiter ohne Prüfplakette: Sie funktioniert, bis sie es nicht mehr tut. Wenn Ihr Dienstleister nicht mehr erreichbar ist oder das System seit Jahren keine Sicherheitsupdates bekommt, ist das kein Schönheitsthema. Was dahintersteckt, steht im Beitrag zur Website-Wartung.

Ein Relaunch lohnt sich, wenn

  • die Seite auf dem Handy nur mit Zoomen bedienbar ist,
  • kein SSL-Zertifikat vorhanden ist und der Hoster keines nachrüstet,
  • das zugrunde liegende System keine Sicherheitsupdates mehr bekommt,
  • die Struktur nicht mehr zum Betrieb passt (neue Gewerke, neue Standorte, Mitarbeitersuche),
  • Sie an der bestehenden Seite nichts selbst ändern können,
  • über mehrere Jahre keine einzige Anfrage über die Website kam.

Sie können sich den Relaunch sparen, wenn

  • die Seite mobil funktioniert und schnell lädt und nur die Texte veraltet sind,
  • das Design Ihnen nicht mehr gefällt, die Seite aber Anfragen bringt,
  • ein einzelnes Problem der Auslöser ist (fehlendes SSL, alte Öffnungszeiten, falsche Telefonnummer),
  • Sie den Relaunch planen, weil ein Anbieter Sie angerufen hat — und nicht, weil Ihnen etwas fehlt,
  • Sie im Grunde ein Sichtbarkeitsproblem haben: Dann ist der Hebel SEO für Handwerker, nicht ein neues Layout.

Der letzte Punkt ist der häufigste Irrtum. Eine neue Website macht eine unsichtbare Seite nicht sichtbar. Wer bei Google nicht auftaucht, taucht nach dem Relaunch erst einmal genauso wenig auf — nur mit besserem Fundament.

Relaunch, Überarbeitung oder Neubau — was ist der Unterschied?

Die drei Begriffe werden durcheinandergeworfen, und genau daraus entstehen Angebote, die nicht vergleichbar sind. Der Unterschied liegt darin, was bestehen bleibt.

Überarbeitung: die bestehende Seite bleibt

Sie behalten System, Struktur und Adressen und ändern gezielt einzelne Dinge: Texte aktualisieren, neue Fotos einsetzen, Ladezeit verbessern, SSL nachrüsten, Kontaktmöglichkeiten prominenter platzieren. Aufwand: Stunden bis wenige Tage. Risiko für Ihre Rankings: nahezu null, weil sich an den Adressen nichts ändert.

Das ist der richtige Weg, wenn die Grundlage stimmt und nur die Oberfläche altert.

Relaunch: neue Seite, gleiche Substanz

Design und Technik werden erneuert, Inhalte und Seitenstruktur weitgehend übernommen. Aus fünf Leistungsseiten werden wieder fünf Leistungsseiten, aber sie sind mobil bedienbar, schnell und pflegbar. Aufwand: Wochen. Risiko: mittel — und es steckt fast vollständig in den Weiterleitungen, dazu gleich mehr.

Das ist der Normalfall im Handwerk und der Weg, den die meisten meinen, wenn sie von einem Website-Relaunch sprechen.

Neubau: alles neu, auch die Struktur

Neue Seitenstruktur, neue Inhalte, oft eine andere Ausrichtung — etwa weil der Betrieb jetzt Mitarbeiter sucht, ein zweites Gewerk anbietet oder in drei Orten arbeitet. Aufwand: Wochen bis Monate, überwiegend für Texte und Fotos. Risiko: am höchsten, weil sich Adressen und Inhalte gleichzeitig ändern.

Zur Orientierung: Wenn Sie die alte Seitenstruktur auf ein Blatt Papier zeichnen können und sie immer noch zu Ihrem Betrieb passt, brauchen Sie einen Relaunch. Wenn Sie beim Zeichnen merken, dass die Hälfte der Seiten nicht mehr stimmt, ist es ein Neubau. Wie sich das auf den Preis auswirkt, steht im Beitrag zu den Kosten einer Website.

Der teuerste Fehler beim Relaunch: die alten Adressen laufen ins Leere

Das ist der Abschnitt, wegen dem dieser Beitrag existiert. Wenn ein Website-Relaunch Rankings kostet, liegt es in neun von zehn Fällen an fehlenden Weiterleitungen.

Was passiert, wenn alte URLs verschwinden?

Jede Unterseite Ihrer alten Website hat eine eigene Adresse, zum Beispiel ihrbetrieb.de/leistungen/dachsanierung.html. Genau diese Adresse steht bei Google im Index. Sie steht in Ihrem Google-Unternehmensprofil, im Eintrag der Handwerkskammer, im Branchenverzeichnis, in der Signatur Ihrer Mitarbeiter und auf dem Flyer, den Sie letztes Jahr drucken ließen. Alles, was Ihre Seite über Jahre an Vertrauen gesammelt hat, hängt nicht an Ihrer Website als Ganzes — es hängt an den einzelnen Adressen.

Beim Relaunch bekommt dieselbe Seite eine neue Adresse, etwa ihrbetrieb.de/dachsanierung. Wenn niemand dem Server sagt, dass die alte Adresse jetzt die neue ist, passiert Folgendes:

  • Jeder Besucher, der über Google, ein Lesezeichen oder einen fremden Link auf die alte Adresse kommt, landet auf einer Fehlerseite und ist weg.
  • Google findet die alte Seite über Wochen nicht mehr und nimmt sie aus dem Index. Die Position, die Sie über Jahre aufgebaut haben, ist damit weg.
  • Die neue Adresse startet als unbekannte Seite bei null. Sie erbt nichts von der alten.
  • Fremde Links auf Ihre Seite — vom Lieferanten, vom Verband, aus einem Presseartikel — zeigen ins Nichts und sind wertlos.

Der Effekt ist tückisch, weil er verzögert kommt. In der ersten Woche nach dem Relaunch fällt nichts auf. Nach drei bis sechs Wochen bricht der Traffic ein, und dann ist die Ursache schwer zu erkennen, weil die neue Seite ja schön aussieht.

Wie setzt man die Weiterleitungen richtig auf?

Der Ablauf ist kein Hexenwerk, er muss nur vor dem Umschalten passieren, nicht danach.

  1. Alle bestehenden Adressen erfassen — vor dem Relaunch. Quellen: die XML-Sitemap der alten Seite, der Bericht zur Seitenindexierung in der Google Search Console, die Serverprotokolle und ein Crawl der alten Seite. Vier Quellen, weil keine allein vollständig ist.
  2. Markieren, welche Seiten wirklich zählen. Welche Adressen bringen Besucher, ranken für ein Suchwort oder werden von außen verlinkt? Diese Liste ist wichtiger als die Gesamtliste.
  3. Alt auf Neu abbilden, eins zu eins. Jede alte Adresse bekommt ein neues Ziel, und zwar die thematisch passende Seite. Nicht alles pauschal auf die Startseite umbiegen — Google wertet eine Massenweiterleitung auf die Startseite wie eine Fehlerseite.
  4. Dauerhafte Weiterleitungen einrichten (Status 301), keine vorübergehenden (302). Nur die dauerhafte Variante sagt Google: Dieser Inhalt ist umgezogen, übertrage die Bewertung auf die neue Adresse.
  5. Nach dem Umschalten jede alte Adresse aufrufen. Sie muss in einem einzigen Schritt auf der richtigen neuen Seite landen. Weiterleitungsketten über zwei oder drei Stationen verlieren Tempo und stiften Verwirrung.
  6. Vier bis acht Wochen nachhalten. In der Search Console zeigt der Indexierungsbericht, welche Adressen als „nicht gefunden“ auflaufen. Jeder Eintrag dort ist eine vergessene Weiterleitung.

Der billigste Weg ist übrigens der, bei dem Sie gar keine Weiterleitung brauchen: Wo es geht, behalten Sie die alten Adressen einfach bei. Eine Adresse muss nicht schön sein, sie muss funktionieren.

Woran merken Sie, dass etwas schiefgelaufen ist?

Drei Signale, die keinen Fachmann brauchen:

  • Sie suchen bei Google nach dem Namen Ihres Betriebs plus einer Leistung, klicken auf das Ergebnis und landen auf einer Fehlermeldung.
  • Der Bericht in der Search Console listet plötzlich Dutzende Adressen unter „nicht gefunden (404)“.
  • Die Anfragen über die Website gehen vier bis acht Wochen nach dem Relaunch spürbar zurück, obwohl die Seite besser aussieht als vorher.

Der gute Teil: Nachträglich eingerichtete Weiterleitungen wirken. Es dauert dann nur Wochen statt Tage, bis die Positionen zurückkommen — und manche kommen nicht vollständig zurück. Deshalb gehört dieser Punkt in jedes Angebot, das Sie einholen. Fragen Sie wörtlich: Wer erstellt die Liste der alten Adressen, und wer richtet die Weiterleitungen ein? Wenn ein Anbieter darauf keine klare Antwort hat, wissen Sie genug.

Welche Fehler kosten beim Relaunch sonst noch?

Neben den Weiterleitungen gibt es fünf Punkte, die regelmäßig übersehen werden.

Die Testversion bleibt für Suchmaschinen gesperrt. Während des Baus wird die neue Seite bewusst auf „nicht indexieren“ gestellt. Wird diese Sperre beim Livegang nicht entfernt, ist die fertige Seite für Google unsichtbar — wochenlang, ohne Fehlermeldung.

Inhalte gehen verloren. Die alte Seite hatte einen langen, gut geschriebenen Text zur Altbausanierung. Auf der neuen steht ein Dreizeiler mit einem großen Foto. Es sieht besser aus und rankt schlechter. Text, der arbeitet, wird übernommen und gekürzt — nicht ersetzt.

Die neue Seite ist langsamer als die alte. Große Bildflächen und Animationen wirken auf dem Bürorechner beeindruckend und auf einem Handy mit zwei Balken Empfang zäh. Fotos gehören vor dem Einbau komprimiert.

Kontaktdaten und externe Einträge werden vergessen. Nach dem Livegang gehören Google-Unternehmensprofil, Branchenverzeichnisse und Social-Media-Profile auf die neue Adresse aktualisiert. Wie Sie das Profil sauber pflegen, steht im Beitrag zum Google-Unternehmensprofil.

Rechtstexte werden mitkopiert, obwohl sich die Technik geändert hat. Wenn die neue Seite eine eingebettete Karte, externe Schriften oder ein Analysewerkzeug nutzt, ändert sich die Lage bei Einwilligungen. Was das konkret bedeutet, steht im Beitrag zur Cookie-Banner-Pflicht. Ein Relaunch ist außerdem der günstigste Moment, um die Seite zugänglich zu bauen — Kontraste, Textgrößen, Tastaturbedienung. Wen die gesetzlichen Vorgaben dazu überhaupt betreffen, klärt der Beitrag zur Barrierefreiheit von Websites.

Wie läuft ein Website-Relaunch ab und wie lange dauert er?

In sechs Schritten, von denen nur zwei technisch sind.

  1. Bestand aufnehmen. Welche Seiten gibt es, welche bringen Besucher, welche Adressen müssen erhalten oder weitergeleitet werden. Ergebnis ist die Liste aus dem Abschnitt oben.
  2. Ziel festlegen. Anfragen für ein bestimmtes Gewerk? Bewerbungen? Beides? Ohne diese Entscheidung entsteht eine hübsche Seite ohne Richtung.
  3. Struktur planen. Welche Seiten, in welcher Reihenfolge, mit welchem nächsten Schritt für den Besucher.
  4. Inhalte bereitstellen. Texte und Fotos. Das ist in der Praxis der Engpass, nicht die Umsetzung.
  5. Bauen und testen. Auf einer Testadresse, gesperrt für Suchmaschinen. Geprüft wird auf mindestens einem echten Handy, nicht nur im verkleinerten Browserfenster.
  6. Umschalten und nachhalten. Weiterleitungen scharf schalten, Sperre entfernen, neue Sitemap einreichen, vier bis acht Wochen beobachten.

Realistische Dauer für einen Handwerksbetrieb mit fünf bis zehn Seiten: zwei bis vier Wochen ab dem Moment, in dem Texte und Fotos vorliegen. Ohne diese Einschränkung ist jede Zeitangabe wertlos — ich habe Projekte gesehen, die drei Monate auf zwölf Fotos gewartet haben. Die Umsetzung war in beiden Fällen gleich schnell.

Inhalte übernehmen oder neu schreiben?

Die ehrliche Antwort lautet: sortieren statt pauschal entscheiden.

  • Übernehmen und nur straffen: Texte, die eine Leistung konkret erklären und für die die Seite bei Google gefunden wird. Diese Texte funktionieren. Sie werden gekürzt und lesbarer gemacht, nicht ersetzt.
  • Neu schreiben: die Startseite und alles, was nach Katalog klingt. „Wir sind ein traditionsreiches Familienunternehmen mit hohem Qualitätsanspruch“ steht auf zehntausend Handwerker-Websites und sagt nichts.
  • Ersatzlos streichen: Leistungen, die Sie nicht mehr anbieten, Aktionen von vorgestern, leere Seiten mit zwei Sätzen. Streichen ist erlaubt — aber die Adresse dieser Seite braucht trotzdem eine Weiterleitung auf die passendste verbleibende Seite.

Wenn Sie die Texte selbst schreiben wollen: Das geht, und es senkt den Preis. Worauf es dabei ankommt, steht im Beitrag eigene Website erstellen.

Was muss Ihr Betrieb selbst liefern?

Vier Dinge, und an keinem davon führt ein Dienstleister vorbei:

  • Zugänge. Domain, Hosting, Zugang zum alten System, Google Search Console, Google-Unternehmensprofil. Suchen Sie das vor Projektstart zusammen. Wenn der Zugang zur Domain bei einem Dienstleister liegt, der nicht mehr antwortet, kostet das mehr Zeit als der komplette Aufbau.
  • Inhalte. Leistungen, Einsatzgebiet, Referenzen, Ansprechpartner. Stichpunkte reichen als Grundlage.
  • Fotos. Echte Baustellen, echte Mitarbeiter, echte Fahrzeuge. Ein Nachmittag mit einem aktuellen Handy bei Tageslicht schlägt jedes gekaufte Motiv.
  • Eine Entscheidung. Wer im Betrieb gibt frei? Bei drei Meinungen ohne Entscheider verdoppelt sich die Projektdauer.

Wie viele Betriebe dabei um dieselben Kunden konkurrieren, zeigt der Zentralverband des Deutschen Handwerks: 2025 waren 1.038.126 Betriebe in die Handwerksrollen und das Verzeichnis des handwerksähnlichen Gewerbes eingetragen. Sichtbarkeit ist in diesem Umfeld kein Nebenthema.

Bevor Sie Geld ausgeben: den Ist-Zustand prüfen

Der kostenlose Website-Check prüft Ihre bestehende Seite in zwei Minuten auf Ladezeit, mobile Darstellung, Auffindbarkeit, Pflichtangaben und Ihr Google-Profil. Sie bekommen einen Bericht mit konkreten Punkten und wissen danach, ob ein Website-Relaunch nötig ist oder ob drei Korrekturen an der bestehenden Seite reichen. Häufig ist es das Zweite. Das zu sagen kostet mich einen Auftrag und Ihnen einen vierstelligen Betrag.

Damit Sie wissen, wer hier schreibt: Hinter ASR Webdesign steht Nikola, Webdesigner aus Wuppertal. Ich baue Websites für Handwerksbetriebe zum Festpreis zwischen 1.490 € und 3.990 € netto; der Preis steht vor Projektstart im Angebot, und nach Freigabe der Inhalte ist die Seite in 14 Tagen online. Welches Paket zu welchem Umfang passt, steht auf der Preisseite; mehr zur Arbeitsweise auf der Seite über mich.

Häufige Fragen

Was kostet ein Website-Relaunch für einen Handwerksbetrieb?

Ein Relaunch kostet in der Regel so viel wie eine neue Website, weil dieselbe Arbeit anfällt: Struktur, Design, Umsetzung, Inhalte. Bei ASR liegt der Festpreis zwischen 1.490 € und 3.990 € netto, abhängig vom Umfang. Günstiger wird es, wenn Texte und Fotos aus dem Betrieb kommen und die bestehende Struktur weitgehend erhalten bleibt.

Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Zwei bis vier Wochen für einen Betrieb mit fünf bis zehn Seiten, gerechnet ab dem Zeitpunkt, an dem alle Texte und Fotos vorliegen. Die Umsetzung ist selten der Engpass — das Warten auf Inhalte ist es fast immer. Bei ASR ist die Seite 14 Tage nach Freigabe der Inhalte online.

Verliert man beim Relaunch seine Google-Rankings?

Nur, wenn die alten Adressen nicht weitergeleitet werden. Wird jede alte Adresse per dauerhafter Weiterleitung (Status 301) auf die passende neue Seite geführt, überträgt Google die Bewertung in der Regel innerhalb weniger Wochen. Ohne Weiterleitungen startet jede Seite bei null, und die alten Positionen sind verloren.

Muss die Domain beim Relaunch geändert werden?

Nein, und in den meisten Fällen sollte sie es auch nicht. Die Domain trägt Ihren Namen und die gesamte Bekanntheit der Seite. Ein Domainwechsel ist nur bei Umfirmierung oder Namensänderung sinnvoll — und erfordert dann Weiterleitungen für jede einzelne alte Adresse.

Reicht statt eines Relaunchs auch eine Überarbeitung?

Ja, wenn die Seite mobil bedienbar ist, schnell lädt, ein SSL-Zertifikat hat und sich pflegen lässt. Dann sind neue Texte, aktuelle Fotos und ein besser platzierter Kontaktbereich der günstigere und risikoärmere Weg. Ein Relaunch ist erst dann sinnvoll, wenn Technik, Struktur und Inhalte gleichzeitig nicht mehr tragen.

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