
Was darf eine SEO-Agentur kosten — und wann lohnt sie sich?
Für einen lokalen Handwerksbetrieb bewegen sich die Angebote, die mir Betriebe vorlegen, meist bei 300 bis 900 € netto im Monat für eine laufende Betreuung und bei 80 bis 150 € netto pro Stunde für einzelne Arbeiten. Das sind Erfahrungswerte aus vorgelegten Angeboten, keine Marktzahl. Ob sich das rechnet, entscheidet eine einzige Größe: der Wert eines Auftrags.
Und damit gleich die unangenehme Vorbemerkung: Eine belastbare öffentliche Statistik zu SEO-Preisen in Deutschland gibt es nicht. Wer Ihnen eine nennt, hat sie in aller Regel aus einer Umfrage unter Agenturen — die naturgemäß ihre eigenen Preise angeben — oder er hat sie geschätzt und nennt es Studie. Deshalb finden Sie hier Größenordnungen und die Systematik dahinter: welche Abrechnungsmodelle es gibt, was den Preis treibt, was Sie für das Geld bekommen sollten und wann Sie das Geld schlicht nicht ausgeben müssen.
Wie SEO für einen Handwerksbetrieb inhaltlich funktioniert und was Sie selbst erledigen können, steht im Beitrag SEO für Handwerker. Hier geht es ausschließlich ums Geld.
Die vier Abrechnungsmodelle und was sie für Ihren Betrieb bedeuten
Fast jedes Angebot fällt in eines von vier Modellen. Der Preis allein sagt wenig — das Modell sagt viel darüber, wie das Risiko zwischen Ihnen und dem Anbieter verteilt ist. Wie viel eine SEO-Agentur kosten darf, lässt sich deshalb nie an der Zahl allein beurteilen, sondern immer erst zusammen mit dem Modell dahinter.
Stundensatz: Sie kaufen Arbeitszeit
Übliche Größenordnung bei Freiberuflern und kleinen Anbietern: 80 bis 150 € netto pro Stunde. Größere Agenturen liegen darüber, weil Projektleitung, Vertrieb und Verwaltung mitbezahlt werden.
Der Vorteil ist die Ehrlichkeit: Sie zahlen für geleistete Arbeit, es läuft kein Abo weiter, wenn nichts zu tun ist. Der Nachteil ist die fehlende Endsumme. Sie kennen das aus Ihrem eigenen Angebot — Regiestunden sind für den Kunden immer die unangenehmste Position, weil er beim Unterschreiben nicht weiß, was am Ende auf der Rechnung steht.
Gut geeignet für klar umrissene Einzelaufgaben: eine Website technisch durchsehen, Leistungsseiten überarbeiten, ein verkorkstes Unternehmensprofil geraderücken. Schlecht geeignet für den Auftrag „machen Sie mal SEO".
Wenn Sie so einkaufen, lassen Sie sich vorher ein Stundenbudget mit Obergrenze bestätigen. „Ungefähr 20 bis 30 Stunden" ist kein Preis, das ist eine Hoffnung.
Monatspauschale: der Regelfall bei laufender Betreuung
Das häufigste Modell. Sie zahlen einen festen Betrag pro Monat, dafür wird kontinuierlich gearbeitet. Für einen lokalen Handwerksbetrieb liegen die Angebote, die ich zu sehen bekomme, meist zwischen 300 und 900 € netto monatlich, üblicherweise mit einer Mindestlaufzeit von sechs bis zwölf Monaten.
Zwei Randbereiche sind auffällig. Unter 200 € netto im Monat bekommen Sie fast immer ein automatisiertes Paket: ein Bericht aus einem Werkzeug, ein paar Verzeichniseinträge, vielleicht ein Textbaustein. Da arbeitet niemand an Ihrem Betrieb, da läuft eine Software. Und oberhalb von 1.500 € netto monatlich lässt sich für einen Ein-Ort-Betrieb mit fünf Leistungen selten begründen, wofür das Geld eigentlich draufgeht.
Die entscheidende Frage an jeden Anbieter mit Pauschale lautet deshalb: Wie viele Arbeitsstunden stecken da drin? Ein seriöser Anbieter nennt eine Zahl. Wer ausweicht, verkauft Ihnen eine Blackbox mit Bankeinzug.
Projektpreis: einmalige Optimierung mit festem Umfang
Sie beauftragen ein abgegrenztes Paket: technische Prüfung, Seitenstruktur, Texte für die wichtigsten Leistungsseiten, Unternehmensprofil, Verzeichnisdaten. Danach ist Schluss, und Sie entscheiden neu.
Für viele Handwerksbetriebe ist das die vernünftigste Variante, weil der größte Teil der Wirkung aus einer einmaligen Grundordnung kommt und nicht aus monatlicher Feinarbeit. Der Preis dafür liegt üblicherweise im niedrigen vierstelligen Bereich — abhängig davon, wie viele Seiten und Texte entstehen müssen.
Achten Sie darauf, dass im Angebot steht, was geliefert wird, nicht was „betreut" wird. „Onpage-Optimierung" ist keine Leistungsbeschreibung. „Sechs Leistungsseiten mit je 400 Wörtern Text, Titel und Beschreibung, interne Verlinkung, Übergabe" ist eine.
Erfolgsabhängige Vergütung: klingt fair, ist es selten
Sie zahlen nur, wenn ein bestimmtes Ranking erreicht wird. Das klingt nach dem perfekten Modell für einen Betrieb, der Vorleistung scheut — und ist in der Praxis der Bereich mit den meisten Problemen.
Warum, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt. Kurz: Die Vereinbarung schafft für den Anbieter den Anreiz, auf Suchbegriffe zu optimieren, die niemand eingibt, aber leicht zu gewinnen sind.
Was die SEO-Agentur-Kosten nach oben treibt
Wenn zwei Angebote für denselben Betrieb um das Dreifache auseinanderliegen, hat das meist nachvollziehbare Gründe. Diese sechs sind die häufigsten.
Der Wettbewerb an Ihrem Ort. Ein Elektrobetrieb in einer Gemeinde mit 8.000 Einwohnern und drei Wettbewerbern braucht einen Bruchteil des Aufwands eines Betriebs, der in einer Großstadt gegen zwanzig andere um dieselbe Suchanfrage antritt. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks weist in seinen Kennzahlen des Handwerks 1.038.126 eingetragene Betriebe und rund 6 Millionen Beschäftigte aus. Rechnerisch sind das im Schnitt sehr kleine Betriebe — und entsprechend viele davon konkurrieren in einer Stadt um dieselbe Zeile im Suchergebnis.
Der Zustand Ihrer Website. Eine langsame, unstrukturierte Seite ohne eigene Leistungsseiten muss erst hergerichtet werden, bevor Optimierung überhaupt greift. Diese Vorarbeit ist Handwerk und kostet Zeit — sie gehört fairerweise nicht in eine Monatspauschale, sondern in ein eigenes Angebot.
Anzahl der Leistungen und Standorte. Jede Leistung und jeder Ort, in dem Sie gefunden werden wollen, ist eine eigene Seite mit eigenem Text. Zehn Leistungen in drei Orten sind nicht dreißig Mal mehr Arbeit, aber deutlich mehr als eine Leistung in einem Ort.
Wer die Inhalte liefert. Der größte Preistreiber überhaupt. Wenn Sie Stichpunkte, Fotos und die typischen Kundenfragen liefern, sinkt der Aufwand erheblich. Wenn alles geschrieben und fotografiert werden muss, steigt er.
Der Abstimmungsaufwand. Monatliche Videokonferenzen, mehrstufige Freigaben und ausführliche Berichte kosten Zeit, die jemand bezahlt. Bei einem Betrieb mit acht Mitarbeitern ist ein Telefonat im Quartal meist ehrlicher als ein Reporting-Termin im Monat.
Der Anbietertyp. Ein Freiberufler kalkuliert seine eigene Zeit. Eine Agentur kalkuliert zusätzlich Büro, Vertrieb, Projektleitung und Urlaubsvertretung. Beides ist legitim, aber es erklärt den Unterschied im Stundensatz besser als jede Qualitätsdiskussion.
Die SEO-Agentur-Kosten sind deshalb keine feste Größe, sondern das Ergebnis dieser sechs Punkte. Wer Angebote vergleichen will, muss zuerst dafür sorgen, dass in allen Angeboten derselbe Umfang steht.
Warum Ranking-Garantien und Erfolgshonorare ein Warnsignal sind
Niemand kann Suchergebnisse garantieren — Google selbst nennt seine Rangfolge nicht verhandelbar, und kein Dienstleister hat Zugriff darauf. Wer trotzdem „Platz 1 garantiert" schreibt, hat drei Möglichkeiten, das einzulösen, und keine davon hilft Ihnen:
- Er optimiert auf einen Suchbegriff, den niemand eingibt. „Bad sanieren Altbau Fliesenspiegel Musterstadt-Nord" gewinnen Sie sicher — nur sucht das keiner.
- Er misst das Ergebnis in einem Umfeld, in dem es immer stimmt: eingeloggt, an Ihrem Standort, auf Ihrem Gerät. Ein Ranking, das nur Sie sehen, bringt keinen Auftrag.
- Er zählt das Google-Unternehmensprofil mit, das ohnehin oben erscheint, weil Sie der einzige Betrieb dieser Art im Ort sind.
Bei erfolgsabhängigen Modellen kommt dasselbe Problem von der anderen Seite: Der Anbieter trägt das Risiko und wird deshalb genau die Suchbegriffe wählen, die er sicher gewinnt. Sein Interesse und Ihres laufen auseinander.
Ein zweites, häufigeres Warnzeichen: der Anruf, der mit „wir haben Ihre Website analysiert" beginnt und eine automatisch erzeugte Fehlerliste vorliest. Diese Listen sind Massenware. Sie enthalten fast immer echte Punkte — deshalb wirken sie glaubwürdig — sagen aber nichts darüber, ob deren Behebung Ihnen Anfragen bringt.
Was in einer seriösen monatlichen Betreuung tatsächlich passiert
Wenn Sie eine Pauschale zahlen, sollten Sie benennen können, wofür. Das hier ist Arbeit, die in einem lokalen Handwerksbetrieb tatsächlich etwas bewegt:
- Inhalte, die dazukommen. Neue Leistungsseiten, Fallgeschichten abgeschlossener Aufträge, Antworten auf Fragen, die Ihre Kunden am Telefon stellen. Text ist der Teil, der wirkt und den keine Software erzeugt.
- Pflege des Google-Unternehmensprofils. Aktuelle Fotos, Öffnungszeiten inklusive Feiertagen, Leistungen, Beiträge. Wie das Profil aufgesetzt wird, steht im Beitrag Google-Unternehmensprofil erstellen.
- Bewertungen anstoßen und beantworten. Ein Prozess, der im Betrieb verankert ist, nicht eine Serienmail im Quartal.
- Technische Kontrolle. Ladezeit, Darstellung am Handy, defekte Links, Fehlermeldungen in der Search Console.
- Einheitliche Betriebsdaten. Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch — im Profil, in Verzeichnissen, im Impressum.
- Beobachtung des Wettbewerbs. Wer im Ort neu auftaucht und womit.
Was dagegen keine Betreuung ist: automatisierte Berichte ohne Kommentar, das monatliche Eintragen in zwanzig Verzeichnisse, die niemand liest, und der Austausch einzelner Wörter in bestehenden Texten.
Der Monatsbericht: woran Sie erkennen, ob Sie Arbeit oder Papier bezahlen
Ein Bericht, den Sie verstehen, passt auf zwei Seiten und beantwortet vier Fragen: Was wurde diesen Monat gemacht? Was hat sich seitdem verändert? Was ist als Nächstes dran? Woran hakt es bei Ihnen im Betrieb?
Zahlen, die etwas aussagen: Anrufe und Routenanfragen aus dem Unternehmensprofil, Anfragen über das Formular, Suchbegriffe, über die Menschen tatsächlich auf Ihrer Seite landen.
Zahlen, die wenig aussagen: „Sichtbarkeitsindex", Zahl der Backlinks, Zahl der bearbeiteten Fehler, Positionen für Suchbegriffe, nach denen im Monat zwanzig Mal gesucht wird. Wie Sie den Fortschritt selbst nachhalten, ist im Beitrag bei Google gefunden werden beschrieben.
Der beste Test ist ein Satz: Bitten Sie am Telefon um eine Erklärung der wichtigsten Zahl im Bericht. Wenn die Antwort in Fachbegriffe ausweicht, statt sie in Anfragen zu übersetzen, wissen Sie genug.
Wann Ihr Betrieb keine SEO-Agentur braucht
Das ist der Abschnitt, der mich Aufträge kostet, und er gehört trotzdem hierher. Bei vielen Handwerksbetrieben ist der Zusatznutzen einer monatlichen Betreuung klein, weil die Grundarbeit einmalig ist und danach wenig nachkommt.
Sie brauchen keine laufende Betreuung, wenn:
- Sie an einem Ort arbeiten und dort bereits im oberen Bereich der Kartenergebnisse stehen.
- Ihr Google-Unternehmensprofil vollständig gepflegt ist und regelmäßig Bewertungen bekommt.
- Ihre Website schnell lädt, am Handy funktioniert und für jede Leistung eine eigene Seite hat.
- Ihre Auslastung stimmt und Sie eher Mitarbeiter suchen als Aufträge.
- Ihr Umsatz überwiegend aus Wartungsverträgen, Stammkunden oder Ausschreibungen kommt.
Eine laufende Betreuung lohnt sich, wenn:
- Sie in mehreren Orten oder Landkreisen sichtbar sein wollen.
- Sie in einer Großstadt mit vielen gleichartigen Betrieben arbeiten.
- Sie eine Leistung mit hohem Auftragswert anbieten, bei der ein einziger zusätzlicher Auftrag die Jahreskosten deckt.
- Sie planmäßig wachsen und die Auslastung nicht dem Zufall überlassen wollen.
- Niemand im Betrieb Zeit hat, die Inhalte selbst zu pflegen.
Wenn Sie in der ersten Liste stehen, ist die ehrliche Empfehlung: einmalige Grundordnung, danach zwei Stunden im Quartal. Das kostet einen Bruchteil und bringt fast dasselbe.
Wie lange dauert es, bis SEO Anfragen bringt?
Diese Frage entscheidet mit über die Kosten, weil sie die Laufzeit bestimmt. Realistisch ist folgender Verlauf, wenn ab null gearbeitet wird:
- Wochen 1 bis 4: technische Korrekturen, Profil, Betriebsdaten. Nach außen sichtbar ist wenig.
- Monate 2 bis 3: die ersten neuen Seiten sind erfasst, im Unternehmensprofil bewegen sich Aufrufe und Anrufe. Das ist der erste Punkt, an dem Sie überhaupt etwas messen können.
- Monate 4 bis 6: Suchbegriffe mit mittlerem Wettbewerb bewegen sich, erste Anfragen sind zuordenbar.
- Ab Monat 6: die harten Begriffe im Kernort. Ab hier trennt sich, wer wirklich Inhalte produziert hat, von wem nicht.
Wer Ihnen Ergebnisse in vier Wochen verspricht, meint entweder Kartenergebnisse, die durch ein bisher ungepflegtes Profil ohnehin schnell besser werden — oder bezahlte Anzeigen, was etwas anderes ist und auch so heißen sollte.
Vertrag: Laufzeit, Kündigung und was von den Ergebnissen bleibt
Vor der Unterschrift lohnen sich sechs Fragen. Sie kosten fünf Minuten und ersparen im Zweifel ein Jahr Bindung:
- Wie lang ist die Mindestlaufzeit, und verlängert sich der Vertrag automatisch? Sechs bis zwölf Monate sind branchenüblich, alles über 24 Monate ist bei einer laufenden Leistung schwer zu begründen.
- Wie viele Arbeitsstunden sind in der Pauschale enthalten?
- Wem gehören die erstellten Texte und Bilder nach Vertragsende?
- Bleiben Änderungen an meiner Website bestehen, wenn ich kündige — oder werden sie zurückgebaut?
- Wer hat die Zugänge zu Website, Hosting, Unternehmensprofil und Statistik? Stehen sie auf meinen Betrieb?
- Was passiert mit den Ergebnissen, wenn ich kündige?
Die letzte Frage ist die wichtigste. Die richtige Antwort lautet: Rankings, die durch gute Inhalte und ein gepflegtes Profil entstanden sind, bleiben eine ganze Weile — sie verfallen langsam, weil der Wettbewerb weiterarbeitet. Wenn Ihnen jemand sagt, ohne monatliche Zahlung sei alles sofort weg, hat er entweder nichts Bleibendes aufgebaut oder er arbeitet mit gemieteten Verweisen, die abgeschaltet werden. Beides ist ein Grund, nicht zu unterschreiben.
Rechenbeispiel: ab wann sich eine Monatspauschale trägt
Ein bewusst einfaches Beispiel, klar als Rechnung gekennzeichnet und nicht als Erfahrungswert.
Eine Betreuung für 500 € netto monatlich summiert sich über zwölf Monate auf 6.000 € netto. Angenommen, ein durchschnittlicher Auftrag in Ihrem Gewerk bringt 4.000 € netto Umsatz bei 30 % Deckungsbeitrag, dann bleiben pro Auftrag 1.200 € hängen. Die Betreuung trägt sich also ab fünf zusätzlichen Aufträgen im Jahr — knapp einer alle zehn Wochen.
Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein. Ein Dachdecker mit einem durchschnittlichen Auftragswert von 15.000 € kommt zu einem völlig anderen Ergebnis als ein Elektriker, der überwiegend Kleinaufträge fährt. Und die entscheidende Rückfrage lautet in beiden Fällen: Können Sie die zusätzlichen Aufträge überhaupt abarbeiten? Wer bereits auf Monate ausgebucht ist, kauft mit einer Betreuung keine Aufträge, sondern Absagen.
Bevor Sie eine SEO-Agentur beauftragen
Fast jeder Betrieb, der bei mir mit der Frage anfängt, was eine SEO-Agentur kosten würde, hat zuerst ein anderes Problem: Die Website selbst trägt die Optimierung nicht. Ohne eigene Leistungsseiten, ohne saubere Darstellung am Handy und ohne erreichbare Telefonnummer wird jede monatliche Zahlung teuer. Was eine Website kostet und woraus sich dieser Preis ergibt, steht im Beitrag Website erstellen: Kosten.
Zur Einordnung die eigenen Zahlen offen: ASR Webdesign ist Nikola aus Wuppertal. Ich baue Websites für Handwerksbetriebe zum Festpreis zwischen 1.490 und 3.990 € netto, der Preis steht vor Projektstart schriftlich fest, und nach Freigabe der Inhalte ist die Seite in 14 Tagen online. Was in den einzelnen Paketen steckt, steht auf der Preisseite. Eine monatliche SEO-Pauschale verkaufe ich nicht — bei den meisten Betrieben in dieser Größe wäre sie nicht zu rechtfertigen.
Der sinnvolle erste Schritt kostet nichts: Der kostenlose Website-Check prüft Ihre bestehende Seite in zwei Minuten auf Ladezeit, mobile Darstellung, Auffindbarkeit, Pflichtangaben und Ihr Google-Profil. Sie bekommen einen Bericht mit konkreten Punkten — und wissen danach, ob Sie überhaupt jemanden brauchen oder ob drei Korrekturen reichen. Mit diesem Bericht in der Hand führen Sie außerdem ein völlig anderes Gespräch, wenn das nächste Agenturangebot auf dem Tisch liegt.
Häufige Fragen
Was darf eine SEO-Agentur kosten, ohne dass es unseriös wird?
Für einen lokalen Handwerksbetrieb sind 300 bis 900 € netto im Monat eine übliche Größenordnung für laufende Betreuung, 80 bis 150 € netto pro Stunde für Einzelarbeiten. Das sind Erfahrungswerte aus Angeboten, die Betriebe vorlegen, keine amtliche Statistik — eine belastbare öffentliche Zahl dazu gibt es in Deutschland nicht. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern ob im Angebot steht, wie viele Arbeitsstunden dahinterstecken.
Lohnt sich SEO für einen kleinen Handwerksbetrieb überhaupt?
Die Grundarbeit lohnt sich fast immer: gepflegtes Google-Unternehmensprofil, eigene Seite je Leistung, schnelle Website, echte Bewertungen. Eine monatliche Betreuung lohnt sich dagegen erst, wenn Sie in mehreren Orten sichtbar sein wollen, in einem umkämpften Markt arbeiten oder hohe Auftragswerte haben. Bei einem Ein-Ort-Betrieb mit voller Auslastung ist der Zusatznutzen gering.
Kann eine SEO-Agentur Platz 1 bei Google garantieren?
Nein. Niemand hat Einfluss auf die Rangfolge von Google, und keine Garantie kann das ändern. Wer sie trotzdem gibt, wählt in der Regel Suchbegriffe, die kaum jemand eingibt, oder misst das Ergebnis unter Bedingungen, die es schönen. Eine Rankinggarantie ist ein Grund, das Angebot beiseitezulegen.
Wie lange muss ich mich bei einer SEO-Betreuung binden?
Sechs bis zwölf Monate Mindestlaufzeit sind branchenüblich und sachlich begründbar, weil vor Monat drei kaum etwas messbar ist. Verträge über 24 Monate mit automatischer Verlängerung sollten Sie nicht unterschreiben. Klären Sie vorher schriftlich, wem Texte, Bilder und Zugänge nach Vertragsende gehören.
Was passiert mit meinen Rankings, wenn ich die Betreuung kündige?
Ergebnisse, die aus guten Inhalten und einem gepflegten Unternehmensprofil entstanden sind, bleiben zunächst bestehen und verlieren nur langsam an Boden, weil der Wettbewerb weiterarbeitet. Wenn ein Anbieter behauptet, ohne Zahlung sei sofort alles weg, wurde entweder nichts Dauerhaftes aufgebaut oder mit gemieteten Verweisen gearbeitet. Fragen Sie das vor der Unterschrift.